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Mobile Payment in der Campus App: Das Smartphone als digitale Campus-Karte

Auf dem Campus wird ständig bezahlt: in Mensa und Cafeteria, an Automaten, für Druck- und Kopierdienste, Bibliotheksgebühren, Sportangebote oder Veranstaltungen. Oft kommen dafür noch Bargeld, Chipkarten und verschiedene Portale zum Einsatz – mit hohem organisatorischem Aufwand für Studierendenwerke und Hochschulen und einem wenig zeitgemäßen Nutzungserlebnis für Studierende. Eine Campus App mit integrierter Mobile-Payment-Funktion bündelt diese Prozesse und macht das Smartphone zur digitalen Campus-Karte.

Mobile Payment UniNow

Warum Mobile Payment in der Campus App?

Für Studierende ist das Smartphone der zentrale Zugang zu Studium und Alltag. Eine Campus App, die Stundenplan, Nachrichten, Lernplattform und Services vereint, ist daher der ideale Ort, um auch Bezahlvorgänge zu integrieren.

Für Hochschulen und Studierendenwerke bedeutet das:

  • weniger Bargeld- und Kartenhandling
  • weniger Insellösungen und parallele Portale
  • schnellere, standardisierte Bezahlprozesse
  • bessere Grundlage für Abrechnung und Auswertung

Die Hoheit über Prozesse und Konditionen bleibt bei den Einrichtungen, während die technische Zahlungsabwicklung über spezialisierte Payment-Dienstleister läuft.

Zentrale Einsatzbereiche auf dem Campus

Mensa & Cafeteria
Studierende bezahlen per QR-Code oder NFC direkt mit der Campus App. Der Status (Studierende, Mitarbeitende, Gäste) ist im Account hinterlegt, sodass automatisch die richtige Preisgruppe angewendet wird. Aufgeladenes Guthaben oder angebundene Bezahlverfahren werden in der App verwaltet, Transaktionen sind jederzeit einsehbar.

Bibliothek, Drucken & Kopieren
Gebühren, Druck- und Kopierkosten können unmittelbar in der App beglichen werden. Separate Automaten, Portale oder manuelle Kassenabläufe lassen sich deutlich reduzieren.

Veranstaltungen & Campus-Leben
Tickets für Konferenzen, Partys, Kultur- und Sportangebote können in der Campus App gebucht, bezahlt und digital gespeichert werden. Damit entfallen zusätzliche Registrierungswege und Papier-Tickets.

Mobilität
Digitale Semestertickets, Campus-Shuttles oder externe Sharing-Angebote (z. B. Bike- oder E-Scooter-Sharing) lassen sich einbinden und direkt aus der App heraus nutzen und abrechnen.

Technische & organisatorische Bausteine

Für eine nachhaltige Lösung sollten Mobile-Payment-Funktionen eng in die bestehende Infrastruktur eingebettet werden.

Typische Bausteine sind:

  • Campus-Wallet kombiniert mit externen Zahlverfahren
    Ein internes Guthabenkonto für alltägliche Ausgaben (Mensa, Kopieren etc.), ergänzt um SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Apple Pay / Google Pay für größere oder seltene Beträge.
  • Single Sign-on und Rollenmodell
    Anbindung an bestehende Hochschul-Logins (z. B. SAML, OpenID Connect). Rollen wie „Studierend“, „Mitarbeitend“ oder „Gast“ werden übernommen und steuern Preise, Berechtigungen und Zugriffe automatisch.
  • Integration vorhandener Systeme
    Anbindung von Kassen- und Mensasystemen des Studierendenwerks, Bibliotheks- und Gebührenverwaltung, Druck- und Kopierabrechnung, Buchungs- und Veranstaltungssystemen über APIs. Die Campus App fungiert dabei als zentrale, nutzerfreundliche Oberfläche – nicht als Ersatz der Fachsysteme.

Sicherheit und Datenschutz

Zahlungsfunktionen erfordern ein hohes Sicherheits- und Datenschutzniveau. Wichtige Aspekte sind:

  • sichere Authentifizierung (Hochschul-Login, biometrische Freigabe, Gerätebindung)
  • schnelle Sperrmöglichkeiten bei Geräteverlust
  • Abwicklung über zertifizierte Payment Provider (z. B. PCI-DSS-konform, Tokenisierung von Zahlungsdaten)
  • DSGVO-konforme Umsetzung mit Datensparsamkeit und klarer Transparenz für Nutzende

Sensibelste Zahlungsdaten bleiben außerhalb der Hochschul-IT, während Hochschulen und Studierendenwerke von digitalen Zahlungsprozessen profitieren.

Mehrwert für Studierendenwerke und Hochschulen

Mobile Payment in der Campus App schafft messbare Vorteile:

  • Operative Effizienz:
    Schnellere Bezahlvorgänge, weniger Bargeldhandling, weniger Kartenverwaltung, weniger manuelle Prozesse.
  • Bessere Planbarkeit:
    Anonymisierte Auswertungen unterstützen z. B. bei Personalplanung, Sortimentsgestaltung und der Optimierung von Öffnungszeiten.
  • Attraktivität des Standorts:
    Ein durchgängig digitaler, komfortabler Campus-Alltag stärkt das Profil der Hochschule und die Zufriedenheit der Studierenden.

Für Studierende entsteht ein konsistentes Nutzungserlebnis: Ein Gerät, eine App, alle relevanten Campus-Services inklusive Bezahlen – transparent, einfach und jederzeit verfügbar.

Fazit: Die Campus App als zentrales Ökosystem

Mobile Payment ist auf dem Campus mehr als kontaktloses Bezahlen. Integriert in eine Campus App wird es zum verbindenden Element zwischen Mensa, Bibliothek, Verwaltung, Veranstaltungen und Mobilität.

Für Studierendenwerke und Hochschulen eröffnet sich damit die Möglichkeit, vorhandene Systeme intelligent zu verknüpfen, Abläufe zu vereinheitlichen und den Campus als digitales Ökosystem zu gestalten – mit dem Smartphone als zentraler, digitaler Campus-Karte.

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